1. UNITER „STOP THE BLEED“ DAY

„The only thing more tragic than a death from bleeding…

IS A DEATH THAT COULD HAVE BEEN PREVENTED“

 

Weltweit gehört das Trauma zu den 10 häufigsten Todesursachen. Allein in der EU geht man von 1 Million Toten aus. Bei Betrachtung der Todesursachen stellt man fest, dass eine häufige Todesursache das Verbluten ist. Die Ursachen für verletzungsbedingtes Verbluten können unterschiedlich sein, Naturkatastrophen, alltägliche Unfälle, Verkehrsunfälle, terroristische Anschläge, Straftaten und dergleichen. Stich-, Schnitt-oder Schussverletzungen spielen eine nicht unerhebliche Rolle. 

Etwa 30–40 % der Verstorbenen verbluten in der Akutphase, innerhalb  der  ersten  60  Minuten nach dem Ereignis. Diese Tatsache verlangt  nach Ausbildungskonzepten für genau  diesen Zeitraum. Präklinische  Versorgungsstrukturen  und -maßnahmen müssen weiterentwickelt werden.

Wenn der Blutverlust groß ist, führt er unweigerlich innerhalb von kurzer Zeit zum Tode noch bevor professionelle Retter den Unglücks- oder Tatort erreicht haben. Zufällig am Ort befindliche Helfer können bereits mit einfachen Mittel Blutungen versorgen und somit in den ersten Minuten bis zum Eintreffen von Rettungs- und Hilfsdiensten das Leben von Verletzten retten. Forschungen belegen, dass Menschen ohne, oder mit nur geringfügigen medizinischen Kenntnissen genauso zu Lebensrettern werden können.

 

Unterschiedliche Organisationen bemühen sich gegenwärtig darum, dieses Problem tiefer in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, Aufklärung zu betreiben, Inhalte zu vermitteln etc. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) setzt sich beispielsweise stark für eine flächendeckende Verbreitung von Tourniquets ein. Ähnlich wie Defibrillatoren sollen sie an öffentlichen Plätzen verfügbar sein.

Die Polizeien des Bundes und Länder rüsten die Beamten des Wachdienstes zunehmend mit MediPacks aus. Ursache ist das Erfordernis, dass Einsatzkräfte der Polizei häufig frühzeitig an Ereignisorten eintreffen und hier in der Lage sein müssen, bis zum Eintreffen der Rettungsdienste Hilfe zu leisten. 

Mit der Ausrüstung allein ist es aber nicht getan. Regelmäßige Trainings müssen Handlungssicherheit bei den Beamten herstellen. Dies stellt eine Herausforderung an die Behörden dar.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, der Beratung von Behörden und Firmen, aber auch der Planung und Durchführung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen möchte UNITER unterstützend tätig werden. Die nötigen Mittel für Ausbildungsmaßnahmen müssen auch über Partnerschaften und Sponsoren gewonnen werden. [Mehr Erfahren

Nicht zuletzt ist es das Ziel von UNITER, den 31. März als „stop the bleed“ Tag, ähnlich wie diesen Tag schon seit Jahren in den USA gibt, zu etablieren. Hier sollen kostenfrei Kurse für die Öffentlichkeit angeboten werden und interessierten Menschen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit den Möglichkeiten der Lebensrettung über das normale Maß hinaus, vertraut zu machen. Wir möchten Teil davon sein dieses Leben rettende Thema bekannter zu machen und auch Nicht-Profis zu sensibilisieren. 

Diesen Beitrag zu erstellen, hat ein kleines Team viele Stunden gekostet, ihn zu lesen dauert nur wenige Minuten. Wenn Jemand oder du selbst blutend am Boden liegt zählen oft Sekunden. Sekunden die über das LEBEN entscheiden. Sich diesen Beitrag ganz durchzulesen, kann dich zum Lebensretter machen, oder dafür Sorgen, dass der, der grad deine Hand hält, Dein Lebensretter ist. 

BITTE TEILEN. Danke.

 

 


 

Wir möchten zum heutigen 1. UNITER – STOP THE BLEED DAY zum Anlass nehmen einiges an Wissen vermitteln und wollen im Anschluss jedem die Möglichkeit geben sein Wissen in einem kleinen TEST zu beweisen. Jeder der den Test besteht, erhält eine Urkunde als Erinnerung. Weiter werden wir unter allen Einsendungen 3 Personen auslosen, die zusätzlich ein Geschenkpaket erhalten, auf das man wirklich gespannt sein darf. 

[DIREKT ZUM TEST]

 


Wissenswertes:

Das (C)ABCDE Schema

Das (C)ABCDE-Schema beschreibt den Ablauf bei der Beurteilung und Versorgung kritisch kranker und verletzter Personen. Dem Prinzip folgend, zuerst das zu behandeln, was den Verletzten oder Kranken zuerst umbringen kann, stellt die Beurteilung nach dem (C)ABCDE-Schema ein wichtiges Hilfsmittel dar, um bei einem potenziell vital bedrohten Patienten rasch und gezielt nach Prioritäten vorzugehen. Dadurch kann verhindert werden, dass ein eindrucksvoller Befund (zum Beispiel große Fleischwunde) dazu führt, dass eine tatsächlich lebensgefährliche Verletzung übersehen oder zu spät erkannt wird.

Eine nach dem (C)ABCDE-Schema durchgeführte Diagnostik unterstützt aber auch beim nicht lebensbedrohlich verletzten / erkrankten Patienten ein systematisches Vorgehen bei der Versorgung.

Leitsätze

  • alle Notfallpatienten (auch scheinbare Bagatellen) werden nach dem (C)ABCDE-Schema erstbeurteilt,
  • erkannte Probleme werden gemäß ihrer Dringlichkeit sofort behandelt (immer in der Reihenfolge des Schemas),
  • eine fehlende Diagnose darf die Behandlung nicht verhindern
  • einfache Maßnahmen vor komplexen Maßnahmen (zum Beispiel Puls beurteilen vor EKG anlegen)
  • bei Verschlechterung, Veränderung des Zustandes oder bei Verlust der Übersicht sofort wieder mit Beurteilung bei A beginnen

Durchführung

Bei der Beurteilung des Patienten wird schrittweise von der Priorität (C) bis zur Priorität E vorgegangen. Wird auf einer bestimmten Prioritätenebene ein Problem erkannt, muss dieses sofort gelöst werden, bevor zur nächsten Prioritätenebene übergegangen wird.Nach einer Beurteilung der Einsatzstelle, bei der die Beachtung der Eigensicherung beziehungsweise des Eigenschutzes höchsten Stellenwert genießt, wird der Patient nach dem (C)ABCDE-Schema beurteilt.

 


Critical Bleeding  –  Untersuchung auf lebensbedrohlich blutende Verletzungen

PRÜFEN MASSNAHMEN
Untersuchen der gesamten Körperoberfläche auf Blutungen durch ABTASTEN und Fühlen
  • bei spritzender arterieller oder lebensbedrohlicher Blutung manuelle Kompression durchführen
  • „Hands on Red“
  • Druckverband,
  • Tourniquet,
  • Blutungsstiller (Wound Clot, Quick Clot)

 

 

Airway (Atemwege)

PRÜFEN MASSNAHMEN
Atmung vorhanden?

Atemwege frei?

Atemwege sicher?

  • Kinn heben
  • Kopf schonend strecken
  • Atemwege freimachen und Atmung prüfen
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen
  • bei Bewusstlosigkeit Seitenlage herstellen
  • Halswirbelsäule stabilisieren


B
reathing
  –  Kontrolle und Sicherung einer ausreichenden Organ- und Gewebedurchblutung

PRÜFEN MASSNAHMEN
Angemessene Atmungstätigkeit (Frequenz, Tiefe, Form)?

Ausreichende Oxygenierung (Atemnot, Zyanose)?

abnorme Atemgeräusche (Stridor, Brodeln, Rasseln)?

Einsatz der Atemhilfsmuskulatur

Thoraxwunde, Prellmarken, Hämatome, Hautemphysem, gestaute Halsvenen?

  • atmungsunterstützende Lagerung herstellen
  • gegebenenfalls Tubus (Wendeltubus)
  • gegebenenfalls assistierte Beatmung durchführen


C
irculation
(Kreislauf)

PRÜFEN MASSNAHMEN
starke Blutungen?

Puls (Frequenz, Rhythmus, Qualität)?

Haut (Farbe, Feuchtigkeit, Temperatur)?

Verletzung großer Knochen?

  • Bei Blutung siehe Critical Bleeding
  • Kreislaufsituation gerechte Lagerung herstellen

 

Disability (neurologisches Defizit, ‚Dachschaden‘)

PRÜFEN MASSNAHMEN
Pupillenstatus?

Neurologischer Status (Orientierung, Stimmung, Lähmungen, Missempfindungen)?

Hinweise auf Schädel-Hirn-Trauma oder intrakranielle Blutung?

Hinweise auf Krampfanfall?

Hinweise auf Intoxikation, psychische Ursache oder Stoffwechselentgleisungen?

Hinweise auf Verletzung der Wirbelsäule?

  • Selbstgefährdung des Patienten verhindern

 

 

Exposure  –  Suche nach begleitenden Verletzungen, Erhalt der Körperwärme und Schmerzbekämpfung, Schutz vor Umwelteinflüssen

PRÜFEN MASSNAHMEN
Ganzkörperuntersuchung (Blutung, Fraktur, Schmerzen)?

Unfallmechanismus (Schäden am Unfallfahrzeug)?

Hinweise auf äußere Einwirkungen (Krafteinwirkung auf den Körper des Patienten)?

Hinweise auf Intoxikation?

Beckenverletzungen sind meist die Folge einer heftigen direkten Gewalteinwirkung auf den Beckenring zum Beispiel Überrolltrauma, Aufprall, Sturz aus großer Höhe oder Verschüttung.

Bei Frakturen des knöchernen Beckens besteht ein hohes Risiko von Verletzungen der in ihm liegenden Organe mit der Gefahr von hohem Blutverlust.

  • situationsgerechte Lagerung herstellen
  • Wärmeerhalt sicherstellen
  • Wunden und offene Brüche keimfrei abdecken
  • Frakturen achsengerecht ruhigstellen
  • Weiterbehandlung (zum Beispiel Transport zur Sanitätsstation, ins Fahrzeug, in Zielklinik) organisieren

 

 


 

Prinzipien

  • „Treat first what kills first!“
  • Probleme sofort behandeln
  • Einfache Maßnahmen zuerst
  • Erstuntersuchung nicht länger als zwei Minuten
  • Wiederbeurteilung nach dem Schema in regelmäßigen Abständen

Videosequenzen

Video aus der E-Learning Reihe über Behandlungsstrategien im Rettungsdienst. Das ABCDE-Schema ist eine (nicht nur im Rettungsdienst!) weit verbreitete Strategie zur Untersuchung und Versorgung kritisch kranker oder verletzterPatienten. Ursprünglich aus dem anglo-amerikanischem Raum, hat sich diese Vorgehensweise aufgrund ihrer Einfachheit und Effektivität weltweit stark verbreitet. 

 

Video Teil 1 – Das ABCDE-Schema im Rettungsdienst- Grundlagen

 


Video Teil 2 – Das ABCDE-Schema im Rettungsdienst- Anwendung


Critical Bleeding

Die Grundprinzipien – oder das ABC bei blutenden Verletzungen

Eigensicherung geht vor!

 

Unter Beachtung der Eigensicherung kann nach dem folgenden Schema vorgegangen werden

Bevor Du beginnst, Hilfe zu leisten, achte auf Deine eigene Sicherheit.

Sofern Du selber verletzt wirst, bist Du nicht mehr in der Lage anderen zu helfen.

Leiste nur dann Hilfe, wenn die Örtlichkeit für Dich sicher ist, keine Gefährdung gegeben ist.

Sollte eine Gefahrenlage erkennbar sein, versuche Dich  – und soweit möglich das Opfer – in Sicherheit zu bringen.

Schütze Dich vor Infektionen, indem Du Einweghandschuhe benutzt.

 

Alert  Alarmiere Rettungswesen oder Polizei über den Notruf 

Soweit Du selber aufgrund der erforderlichen Hilfeleistung  nicht in der Lage bist einen Notruf abzusetzen, fordere jemanden dazu auf.

 

Bleeding  Feststellen und Lokalisieren der Blutungsursache (Beachte ggf. innere Blutung)

Taste den gesamten Körper ab und versuche feuchte blutige Stellen festzustellen.

Lass kein Körperteil aus, auch in der Leistengegend oder im Achselbereich können Verletzungen vorliegen.

Entferne störende Kleidung oder Ausrüstungsgegenstände. Dadurch kannst Du verdeckte Blutungen besser erkennen und versorgen.

Was sind lebensbedrohliche Verletzungen?

  • Blut spritzt aus der Wunde
  • Eine starke Blutung kann nicht ohne weiteres gestoppt werden
  • Um die Wunde herum befindet sich bereits eine Blutlache
  • Die Kleidung ist vollgesaugt mit Blut
  • teilweiser oder vollständiger Verlust von Gliedmaßen
  • Das verletzte Opfer macht einen verwirrten Eindruck oder ist bewusstlos

 

Compress Stoppe/Mindere die Blutung durch Ausübung von Druck                                                                             

  • sofortiges Abdecken der Wunde mit sauberem Material und Abdrücken mit beiden Händen
  • Abbinden der betroffenen Gliedmaßen, soweit vorhanden unter Anwendung eines Tourniquet
  • Wound Packing (Tamponieren) der Wunde mit sauberer Kleidung, Verbandmull oder gerinnungsfördernden Mitteln wie QuickClot oder WoundClot und Abdrücken mit beiden Händen

 

Es gibt einige Methoden, um Blutungen zu unterbinden oder den Blutverlust zu mindern. Allen ist eines gemeinsam. Es wird Druck auf die verletzten Blutgefäße ausgeübt, diese komprimiert und somit der Blutverlust verringert.

 

Ist kein ERSTE HILFE Material vorhanden?

Decke die Wunde mit sauberem Material ab und übe einen starken Druck mit beiden Händen auf die Wunde aus.

Ist die Wunde groß und tief, versuche sie mit sauberem Material auszustopfen (Wound Packing). Decke sie ab und drücke mit beiden Händen stark darauf. Lasse nicht nach bis eine medizinische Versorgung sicher gestellt werden kann.

 

 

Es ist ERSTE HILFE Material inklusive Tourniquet vorhanden

Die Abbindung ist keine neu entwickelte notfallmedizinische Maßnahme, sondern diese Notfalltechnik wurde vielmehr bereits 200 v. Chr. von den Römern beschrieben, um Blutungen zu behandeln. Seit dem Jahr 1718 wurde der Begriff „Tourniquet“ verwendet, und erste technische Geräte zur differenzierteren Anlage des Tourniquets wurden entwickelt.

 

 

Verwende das Tourniquet bei lebensbedrohlichen Verletzungen an Armen oder Beinen.

 

1. Lege den Tourniquet ober halb der Verletzung um die Gliedmaße
und ziehe den Tourniquet möglichst fest zusammen.

 

2. Drehe den Knebel so lange bis die Blutung steht!

 

3. Sichere den Knebel mit der dafür vorgesehene Klemme!

 

4. Notiere den Zeitpunkt!

 

MERKE: Die Anwendung eines Tourniquet bereitet heftige Schmerzen, führt aber zum Stop lebensbedrohlicher Blutungen!

 

 

Wound Packing

MERKE: Eine stark blutende Verletzung im Schulter- Nacken- oder Leistenbereich lässt sich nicht mit einem Tourniquet versorgen!

 

Solltest Du eine lebensbedrohliche Blutung an Armen oder Beinen feststellen und nicht über ein Tourniquet verfügen oder befindet sich die lebensbedrohliche Blutung im Schulter-, Nacken- oder Leistenbereich stopfe die Verletzung dicht und fest mit hämostatischer Gaze aus. Dabei handelt es sich um eine speziell beschichtete Gaze, die in die Wunde eingebracht oder auf die Wunde aufgebracht wird zur Blutstillung bei schweren und lebensbedrohlichen Blutungen führt. Durch die Faltung ist die Gaze flach und lässt sich so auch perfekt in kleinen Taschen und Kits verstauen.  Durch die Faltung ist die Gaze flach und lässt sich so auch perfekt in kleinen Taschen und Kits verstauen.

Solltest Du nicht darüber verfügen, nutze Verbandsmaterial oder saubere Kleidung und drücke kräftig und fest zu bis der Verletzte von medizinischem Personal übernommen wird.

 

1. Wunde freilegen, ggf. störende Kleidung entfernen

 

2. Austamponieren der Wunde mit mit Gauze
oder anderem möglichst sauberem Material

 

3. Abdecken und Druck auf die Wunde ausüben

 


 

 


 

TEST

Herzlich Willkommen beim TEST zum STOP THE BLEED DAY. Wir wollen damit erreichen, dass das Thema Blutstillung präsent bleibt und das nicht nur bei den Profis. JEDER kann Leben retten! Wer diesen Test erfolgreich absolviert erhält nach Auswertung eine Urkunde per email. Weiter werden aus allen Lösungseinsendungen 3 Personen ausgelost, die zusätzlich noch tolle Preise erhalten. Sämtliche erhobenen Daten werden nur in Zusammenhang mit diesem Test verwendet und werden wieder gelöscht, sobald die Gewinner ermittelt und benachrichtigt wurden. Ausgeschlossen von der Verlosung sind Mitglieder der UNITER Projektgruppe „stop the bleed day 2018“. BITTE BEACHTEN: Bei einigen Fragen sind mehrere Antworten richtig. EINSENDESCHLUSS dieses Onlinetestes ist der 15.04.2018. Auslosung und Benachrichtigungen erfolgen bis 30.04.2018. *

 

TEILNEHMEN

 

 

 

Unser Dank geht an:
American College of Surgeons
633 N Saint Clair Street
Chicago, IL 60611-3295 und BLEEDINGCONTROL.ORG
für die freundliche Unterstützung und die
zur Verfügung gestellten Grafiken

 

 


 

 

Videos

 

How to use a Tourniquet (Englisch)

The Hartford Consensus: Improving Survivability

Wound Packing, hier mit WoundClot

Die Alternative zum klassischen Druckverband

Israeli Bandage Demonstration

 

The ‘Stop the Bleed’ campaign was initiated by a federal interagency workgroup convened by the National Security Council Staff, The White House. The purpose of the campaign is to build national resilience by better preparing the public to save lives by raising awareness of basic actions to stop life threatening bleeding following everyday emergencies and man-made and natural disasters. Advances made by military medicine and research in hemorrhage control during the wars in Afghanistan and Iraq have informed the work of this initiative which exemplifies translation of knowledge back to the homeland to the benefit of the general public. ‘Stop the Bleed’ is a registered service mark of the Department of the Defense.

Use of the equipment and the training does not guarantee that all bleeding will be stopped or that all lives will be saved.

 

*Keine Garantie. Verlosung findet nur statt wenn eine Mindestmenge an Teilnehmern gegeben ist. Kein Umtausch.