Alles wilde Bestien?

Wenn bei der „Tierrettung“ der Polizei oder Feuerwehr Exoten involviert sind, nehmen oftmals professionelle Tierpfleger an den Einsätzen teil. Egal ob ein Tierhalter erkrankte oder verstarb und die Tiere versorgt werden mussten, lebende Schmuggelware beschlagnahmt wurde oder herrenlose Exoten eingefangen werden mussten: die Zahl von Umständen in welchem Einsatzkräfte mit derartigen Tieren konfrontiert werden können ist riesig. Da die Zahl dieser Tiere in Privathand in den letzten Jahren stark gestiegen ist, nehmen auch Einsätze dieser Art stetig zu.

Während von einem Großteil der Exoten keine direkte Gefahr ausgeht, die über eine Verunsicherung der Bevölkerung hinausgeht, sind manche Tiere durchaus in der Lage schwere Verletzungen oder sogar den Tod unbeteiligter Personen oder Einsatzkräfte zu verursachen (die zuletzt entkommene Monokelkobra ist hierfür ein gutes Beispiel). Unter dem Motto: Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung möchte UNITER hier mit einem Workshop einen Beitrag für die Sicherheit von Polizisten und Rettungskräften leisten.

Viele Gefahrensituationen können abgemildert werden wenn die Einsatzkräfte über die Verhaltensweisen und Gefahrenpotenziale der Tiere informiert sind. Dieses Wissen soll in einem UNITER-Workshop interessierten Mitgliedern und noch Nicht-Mitgliedern vermittelt werden. Neben den theoretischen Grundlagen im Rahmen einer Präsentation wäre dafür bei geeigneter Location auch ein Hands-on mit lebenden Tieren aus dem eigenen Bestand des Workshop-Leiters vorstellbar.

Der UNITER Workshop im Umfang von ca. zwei Stunden wird zum Selbstkostenpreis stattfinden (abhängig von Fahrtkosten und Teilnehmerzahl). Für externe Teilnehmer ohne UNITER Mitgliedschaft wird ein Unkostenbeitrag erhoben, der gemeinnützigen Zwecken zufließen soll.

Weitere Informationen und Terminvereinbarungen für Gruppen unter events@uniter-network.de. Eine gesonderte Ankündigung erfolgt im Campus.