Bärendienst

Der überraschende Pressewirbel, bei dem wir schlagartig im Fokus der Medien standen, hat uns einmal ordentlich unser gemütliches Bärenfell zerzaust. Doch zwischen den Tatzen ist letztlich nur eine Zeitung übriggeblieben, die man zwar öffentlich anschreiben und anschließend schriftlich daran erinnern kann, die sich dann aber nicht zu einem Gespräch auf Augenhöhe bereit erklären mag. Darüber kann man denken, was man will. Vielleicht ist ihnen mittlerweile ganz von allein aufgefallen, wer ihnen alles einen Bären aufgebunden hat. Wir waren es nicht!

Ein Gutes hat die Sache mit der plötzlichen Bekanntheit nun auch, wir bekommen täglich neue Mitglieder – und bitten an dieser Stelle um Nachsicht, wenn wir mit der Bearbeitung etwas hinterher hinken. Etliche der Antragsteller stammen aus höheren Führungspositionen, aus Medien, Politik, den Behörden und sogar größeren Organisationen. So durchmischen sich unsere Reihen, und es gibt neue Ideen und frische Impulse für unser Leitthema Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung.

Mittlerweile geben auch große Sicherheitsfirmen uns ihre Jobangebote, die wir an die jeweils qualifizierten Mitglieder unseres Netzwerkes vermitteln. Das gibt unserem Ethik-Kodex für die Sicherheitsbranche weiteren Auftrieb und sorgt für Nachhaltigkeit und Wertigkeit in einer Branche, die in einem gnadenlosen Verteilungskampf steht. UNITER gilt mittlerweile als Qualitätssiegel für gutes, handverlesenes Personal im Sicherheitsbereich. Ein Anspruch für unser weiteres Handeln.

In Eins verbunden zeigte sich das Netzwerk bei der Spendenaktion für die vier UNITER-Mitglieder, die kurz vor Weihnachten durch eine rufschädigende Berichterstattung ihre Arbeitsstelle verloren haben. Sowohl Geld- als auch Sachspenden und neue Jobangebote zeigten eine positive Resonanz auf und dürften das Weihnachtsfest versüßt haben. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Spender und potenziellen Arbeitgeber.

Fazit: Manchmal braucht es ganz einfach ein dickes Bärenfell, um in dieser schnelllebigen Zeit eine negative Pressekampagne aussitzen zu können, aber auch den Mut, sich mit einem kleinen Team immer wieder den Herausforderungen zu stellen. Und auch wenn die Nerven mitunter etwas blank gelegen haben, so haben wir letztlich doch alles gut überstanden und freuen uns nun, den Schwerpunkt wieder auf eine konstruktive Vereinsarbeit legen zu können.