Mythos Wolf

RAC – Zwei Teams und ein mehrere Stunden entferntes Ziel… auf ihren T-Shirts prangt ein Logo… in ihren Händen ein Wolf, der die Zähne fletscht… und alle stellen sich die eine Frage: Ist das gefährlich?

Mitten in der Nacht wurden wir geweckt. Alle versammelten sich geschlossen vor der Unterkunft. Im zügigen Tempo ging es zu zwei Autos. Diese brachten uns zu unserem Startpunkt, wo uns unmittelbar die erste Aufgabe bevorstand. Nachdem wir diese überstanden hatten, ging es im Lauftempo geschlossen weiter. Nach einer Weile teilten wir uns in zwei Teams auf. Ab da waren wir mit Kompass und Karte auf uns gestellt. Während Gruppenführer und Stellvertreter unseren Weg navigierten, sicherte das restliche Team die Umgebung ab. Nach mehreren Kilometern erwartete uns die nächste Herausforderung. Eine Last, die immer zu zweit getragen werden musste und unter keinen Umständen abgesetzt werden durfte. Das Team stand immer aufmerksam bereit, um eingreifen zu können, wenn einer der Träger nicht mehr konnte. Nachdem auch diese Aufgabe als Team erfolgreich bestanden war, ging es zum nächsten, mit Karte und Kompass ermittelten, Punkt. Der Weg zum Ziel führte nicht immer über den geplanten Weg aber niemand stellte die Kompetenz des Gruppenführers und des Stellvertreters in Frage. Zusammen versuchten wir wieder auf den richtigen Weg zu finden, auch wenn der Umweg noch so hindernisreich war. Wer nicht mehr konnte führte die Gruppe an, sodass sich alle an diesem Tempo orientieren konnten. Wir haben es als Team gemeinsam rausgeschafft also war die einzige Option als Team geschlossen wieder reinzukommen.

In einer Reihe standen wir vor dem letzten Hügel: „Dahinter ist unser Ziel“ (Aussage eines Gruppenführers). Wir atmeten kurz durch, schauten uns alle an, um zu kontrollieren, ob wir vollzählig waren und jeder noch imstande war hochzukommen. Erst dann erklommen wir teilweise auf allen Vieren den Hügel. Belohnt wurden wir mit dem Ausblick auf eine Lichtung, auf der sich eine Herde von Rehen tummelte und die letzten Sonnenstrahlen durch die Baumkronen schienen. Für die letzten Kilometer konnten wir uns, dank der Kräuterkenntnisse einer Teilnehmerin, mit frischem Bärlauch stärken.

Hinter dem Hügel trafen wir auf das zweite Team. Geschlossen ging es Richtung Ziel. Diejenigen, die noch Kraft hatten trugen die Rucksäcke derer, die nicht mehr konnten, damit niemand kurz vorm Ziel aufgeben musste. „Ihr seid nun in Eins verbunden“ (Aussage eines Gruppenführers) hieß es, bevor wir uns im Lauftempo durch die letzten Meter bissen. Mit Fackeln und Applaus wurden wir an unserem Ausgangspunkt in Empfang genommen.

Es gab bereits vor einer Weile einen Bericht auf unserer Homepage, welcher die Symboliken unseres Logos erklärt: https://www.uniter-network.de/symboliken-und-was-wir-in-ihnen-erkennen-unser-uniter-logo/.

Tugend, Treue und Kameradschaft waren an diesem Wochenende wie kaum zuvor zu spüren. Wir sind als Fremde gestartet. Als wir im Ziel ankamen waren wir in Eins verbunden. Das, durch diesen Zusammenhalt, geschaffene Vertrauen wurde am Ende des RAC durch eine Vertrauensübung bestätigt. Jeder ließ sich bedenkenlos rückwärts in die Arme der Anderen fallen. Ein unbeschreiblicher Abschluss des Events, der bei jedem für Gänsehaut sorgte.

Alle Teilnehmer des RAC haben bewiesen, dass sie die Werte Uniters, welche sich durch die Symbole in unserem Logo und dem Wolfsabzeichen wiederfinden, in sich tragen und leben!