Nikolaus grüßt aus Ulm

„Absolutes Weihnachtsliedsingverbot!“, so stand es in der Nachricht, die der SRT-Leiter Ulm den angemeldeten UNITER-Mitgliedern zukommen ließ. Entsprechend enttäuscht machten sich dennoch etliche Mitglieder auf den Weg nach Ulm, um am 4. SRT Ulm teilzunehmen. Aber der SRT-Leiter hatte eine Überraschung parat: bei seiner Premiere in dieser Funktion war er bestens vorweihnachtlich ausgerüstet. Zum schwarzen Anzug und den UNITER-Insignien trug er mit bemerkenswerter Ausdauer eine Weihnachts-Zipfelmütze, die ihn übrigens sehr gut kleidete. Und als kleines Leckerli hat er zudem für jeden Teilnehmer einen Schoko-Nikolaus mit selbstgemachtem UNITER-Wappenschild besorgt. Tolle Aktion!

In bewährter Ulmer Umgebung fanden sich 12 Mitglieder und Gäste ein, bestens versorgt von Wirt und Bedienungen. Das war allerdings auch dringend erforderlich, hatten sich doch auch Gäste aus Meersburg, Offenburg und Memmingen auf den Weg nach Ulm gemacht. Und langer Weg macht bekanntlich hungrig. Dieses Mal ohne Fachvortrag, stand der 4. SRT ganz im Zeichen der Information für die Interessenten und des Netzwerkens. Und es gab auch ein Zusammentreffen der besonderen Art, denn alleine 3 Teilnehmer des ersten Eignungsfeststellungsverfahrens von UNITER feierten ihr Wiedersehen mit großem Hallo und sichtlicher Freude. Schweiß, Schmerz und Erbsensuppe schweißen halt zusammen. Zugleich konnten sie auch von ihren persönlichen Erlebnissen bei dieser Herausforderung der besonderen Art berichten: der erlebten Kameradschaft, der Erfahrung, an seine Grenzen zu gehen und das Erlernte. Derart in den Bann gezogen, haben die Gäste sehr interessiert nachgefragt und sich vom Distriktleiter Süd, der ebenfalls extra mehrere hundert Kilometer angereist war, in Geschichte, Gliederung und vor allem das vielseitige, caritative Wirken UNITERs einweisen lassen. So vergingen wieder einmal 3 Stunden wie im Flug, neue Bekannschaften wurden geknüpft, alte gepflegt und Pläne für die Zukunft geschmiedet, Projekte besprochen und Erfahrungen ausgetauscht.

Und so drückte das Fehlen von Weihnachtsliedern dann die Stimmung keineswegs, denn wo sich UNITER treffen, sind sie sowieso
IN EINS VERBUNDEN!