PerSEC | Datensicherheit im Alltag

Aus aktuellem Anlass:

Das neue Jahr 2019 beginnt mit einem „Datenskandal“. Über ein Twitter-Konto sind im Dezember 2018 massenweise persönliche Daten veröffentlicht worden, darunter Handynummern und private Chat-Protokolle. Eine Vielzahl von Politikern ist betroffen, darunter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch Daten von Schauspielern, Musikern und Journalisten wurden veröffentlicht. Die Bundesregierung prüft gegenwärtig strengere Sicherheitsvorgaben für Software-Hersteller und Betreiber von Internet-Plattformen.

Ist das alles? Diese Frage stellte sich Uniter e.V. nach Bekanntwerden der Meldung.

Es ist immer einfach, die Verantwortung auf andere abzuschieben. Grundsätzlich jedoch ist jeder selber für den Umgang mit seinen Daten verantwortlich. Gibt er sie in einer wie auch immer gearteten Form frei oder ermöglicht er den Zugang, muss er damit rechnen, dass ein Missbrauch erfolgt. Ist ein Leben ohne Freigabe von Daten heute überhaupt noch möglich bzw. kann man die Freigabe von Daten auf ein Minimum beschränken und somit dem Missbrauch vorbeugen? Geht es überhaupt nur um die bewusste Freigabe, oder werden Daten auch ohne unsere Kenntnis gesammelt? Wenn ja, von wem, mit welchem Zweck und welche Auswirkungen hat dies auf uns? Was bedeutet eigentlich Sicherheit? Diese und weitere Fragen drängen sich auf.

24.Januar 2019, das Jahr hat gerade begonnen, da bot der Uniter Distrikt Ost seinen Mitgliedern dieses Themas auf seinem zweiten Security Round Table (SRT) an.
Im Wesentlichen wurde die Veranstaltung durch einen hochwertigen und hochaktuellen Vortrag eines unserer Mitglieder gestaltet.

Fragen wurden gestellt; wer nutzt iPhone bzw. Android; wer nutzt Mac und wer einen Windows PC? Es wurde detailliert beschrieben, welchen Gefahren Handy’s, Laptop’s, WLan Netze, USB Sticks, E-Mails, Passwörter und andere alltagstechnische Geräte unterliegen und welche von ihnen ausgehen, wenn es um Themen wie Geheimschutz, Wirtschaftsspionage sowie das Ausspähen privater, aber auch dienstlicher bzw. beruflicher Daten geht.

Hochaktuell war auch die Diskussion zur Sicherheit der Messenger Dienste, aber auch die Information, welche Daten man mit einer schlichten Mail preisgibt und wie man dies minimieren kann.

Es wurden ebenfalls Lösungsmöglichkeiten und einfache Tricks präsentiert und diskutiert, wie man sich vor diesen Gefahren schützt und wo die Grenzen liegen.

Es freut uns, dass Mitglieder anderer Distrikte und Gäste die Gelegenheit ergriffen haben, unseren SRT zu besuchen. So war es uns möglich, nach dem Vortrag zur Datensicherheit, interessante Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und so u.a. den Ausbau der Uniter – Medical Response Unit (MRU) auch im Distrikt Ost weiter voran zu treiben.

Mit diesem gelungenen Start ins neue Jahr sehen wir im Distrikt Ost einer positiven Entwicklung entgegen.

Uniter ist kein Netzwerk, das seine Mitglieder „bespaßen“ möchte. Hierfür gibt es genug andere Möglichkeiten. Uniter bietet frei nach seinem Motto „Safety for life, education and development“ seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich als Person einzubringen und ihr Fachwissen mit anderen Mitgliedern zu teilen. Das setzt persönliches Engagement voraus, wird aber durch Wissenserwerb und die eigene Weiterentwicklung honoriert.

_Uniter – in eins Verbunden_