Pressebereich

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Pressemappe

Ein Netzwerk

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Der gemeinnützige Verein UNITER ist ein Netzwerk von ehrenamtlichen Mitgliedern, die dem Grundgesetz, den Menschenrechten und dem Frieden verpflichtet sind.  Was zunächst als Zusammenschluss von aktiven oder ehemaligen Angehörigen von Spezialeinheiten aus Bund, Ländern und der Polizei entstand, ist heute ein Netzwerk für Menschen auch außerhalb dieser Spezialisierungen. Mitglieder von UNITER e.V. finden sich sowohl in der Wissenschaft, dem privaten Sicherheitsbereich, als auch unter Ärzten, Anwälten, Handwerkern oder im Sport.

UNITER e.V. schließt niemanden aufgrund seiner Abstammung, Religion oder seiner politischen Ausrichtung aus. Diskriminierung und radikale Ansichten haben bei UNITER keinen Platz. Getreu unseres Namens UNITER, aus dem Lateinischen für: in eins verbunden, stehen sozialer Zusammenhalt und Teamgeist bei uns an erster Stelle, wie wir auch zum Schutz unserer Mitglieder größten Wert auf Diskretion legen und durch ein Stufenmodell sichern können. Eine Verbindung in einem bedeutet nicht nur ein ausgedehntes Netzwerk, sondern bietet jedem einzelnen Mitglied Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung.

UNITER möchte jedem einzelnen Mitglied Orientierung in allen Lebenslagen geben. Wir beraten nach Ende der Dienstzeit, nach langen Auslandsaufenthalten oder beim wunschgemäßen Wechsel der Branche. Außerdem beraten wir bei der beruflichen Entwicklung und unterstützen unsere Mitglieder bei der Jobsuche mit einer eigenen Jobbörse.

UNITER fördert den Erfahrungsaustausch und versucht, die passenden Leute in einen Dialog zu bringen. Wir wollen uns in der Gemeinschaft gegenseitig helfen, Sachverhalte zu verstehen, da viele Informationen allzu schnell missverstanden werden. Wir bieten interne Seminare und Schulungen in unterschiedlichsten Bereichen an und lassen dabei ausgewiesene Experten zu Wort kommen. Das Lernen aus erster Hand geschieht oftmals auf unseren regelmäßigen Distrikt-Treffen in angenehmer und persönlicher Atmosphäre oder in separaten Kursterminen.

UNITER lebt vom Engagement jedes einzelnen Mitglieds. Jeder der Willens ist und die entsprechende Eignung vorweisen kann, übernimmt ein Ehrenamt innerhalb des Netzwerks. Um dies entsprechend würdigen zu können werden durch UNITER Urkunden, aber auch Orden und Leistungsabzeichen vergeben.

UNITER verfügt über eine hohe Dichte an Spezialisten und berät in Sicherheitsfragen, erstellt Sicherheitskonzepte und pflegt gute Kontakte zur Sicherheitsbranche, zu Bereichen der Wirtschaft und den Behörden. Produkttests und Analysen unter realen Bedingungen ermöglichen wertvolle Feedbacks an die Partnerfirmen. Zukunftsorientiert arbeitet UNITER am Aufbau einer Medical Response Unit, die Trainings und Seminare in einem eigenen Ausbildungszentrum anbieten wird.

Wir handeln für unsere Mitglieder, für das Gemeinwohl und eine bessere Gesellschaft. UNITER steht ein für die Wahrung des Friedens, die Einhaltung der Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz. Dieser Teil unserer Philosophie lässt keinen Raum für anderslautende Interpretationen. UNITER distanziert sich klar von jeder Art von Extremismus und unterstützt keine verbotenen oder extremistischen Organisationen. Wir leben unsere Leitgedanken und schaffen durch unser Netzwerk eine tragfähige Struktur gegenseitiger Hilfestellung abseits aller parteipolitischen Überlegungen. Unabhängig von nationalen Grenzen ist es das Ziel von UNITER e.V., ein besseres gesellschaftliches Zusammenleben zu fördern.

Der Verein

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UNITER ist ein Netzwerk in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins. Formal gibt es dazu eine ausführliche Satzung sowie die Kassenberichte, ständige Prüfungen durch den Steuerberater, das Finanzamt und in Bezug auf die Gemeinnützigkeit. Es gibt einen Vorstand, ein Präsidium, ein Kuratorium, Wahlen, verschiedene Departments und insgesamt aktuell rund 2000 Mitglieder. Dazu gibt es die Aufteilungen in Länder und die Unterteilung in Distrikte mit Distriktleitern. Darunter die Security Round Tables (SRT’s).

Abgesehen davon ist es ein lebendiges, pulsierendes Netzwerk, das zwar die gemeinsame Idee anstrebt, sich durch Beiträge für die Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung für das Gemeinwohl einzusetzen, aber vor allem durch die Kreativität und die Verschiedenheit der Mitglieder lebt. Es gibt keine vorab festgelegte Entwicklung, denn mit jedem Mitglied und seinen besonderen Qualifikationen wächst der Umfang der Projekte, der Kursangebote und Weiterbildungen. Wenn auch nicht jeder alles kann, so können alle gemeinsam etwas bewirken, wenn sie sich in eins verbinden. Daher der Name: UNITER.

Das mag für einige Außenstehende befremdlich wirken, denn der Kern von UNITER geht auf eine Gruppe von Elitesoldaten zurück, die etwas zum Wohle der Gesellschaft tun wollten. Einige noch heute gültige Symbole nehmen darauf Bezug wie das Logo mit dem auf der Spitze stehenden Schwert im Eichenlaub, das vor dem tragenden T steht. Doch längst ist aus dem anfänglichen Bündnis von aktiven oder ehemaligen Angehörigen von Spezialeinheiten aus Bund, Ländern und der Polizei ein Netzwerk für Menschen auch außerhalb dieser Spezialisierungen geworden. Mitglieder von UNITER e.V. finden sich sowohl in der Wissenschaft, dem privaten Sicherheitsbereich, als auch unter Ärzten, Anwälten, Handwerkern oder im Sport. Denn der UNITER e.V. schließt niemanden aufgrund seiner Abstammung, Religion oder seiner politischen Ausrichtung aus. Diskriminierung und radikale Ansichten haben keinen Platz, da der Verein satzungsgemäß dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Charta der Vereinten Nationen verpflichtet ist.

UNITER möchte jedem einzelnen Mitglied Orientierung in allen Lebenslagen geben. So werden Mitglieder nach Ende der Dienstzeit beraten, nach langen Auslandsaufenthalten oder beim wunschgemäßen Wechsel der Branche. Außerdem werden sie bei der beruflichen Entwicklung unterstützt und bei der Jobsuche mit einer eigenen Jobbörse. Und gerade im Falle einer PTBS Erkrankung ist Netzwerk nicht nur ein Wort, sondern ein Anliegen gegenseitiger Hilfestellung. Über den Ethik Kodex wird zudem aktiv eine Veränderung der Arbeitsbedingungen in der Sicherheitsbranche angestrebt. Fairness sowohl bei der Auftragsvergabe als auch Auftragsannahme sollen prägend sein. Der Begriff UNITER soll zu einem Qualitätssiegel in der Sicherheitsbranche werden.

UNITER fördert den Erfahrungsaustausch und versucht, die passenden Leute in einen Dialog zu bringen, hilft sich gegenseitig Sachverhalte zu verstehen. Interne Seminare und Schulungen in unterschiedlichsten Bereichen werden angeboten und ausgewiesene Experten kommen zu Wort. Das Lernen aus erster Hand geschieht oftmals auf regelmäßigen Distrikt-Treffen oder in den SRTs in angenehmer und persönlicher Atmosphäre. Um sowohl aktiven Soldaten als auch spezialisierten Behördenmitgliedern einen vertrauten Rahmen zu schaffen, sind einige Veranstaltungen nur teilöffentlich. Zudem existiert ein Stufenmodell, in dem sich der Einzelne durch sein soziales Engagement bewähren muss. Auf diese Weise wird die Diskretion bewahrt, die für viele Mitglieder nötig ist.

 

Die Satzung

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Vereinssatzung

UNITER

Gründungsversammlung am 28.5.2016 in Stuttgart

  • 1 Name des Vereins 14

Der Verein führt den Namen UNITER; nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „e.V.“

§ 2 Sitz, Geschäftsjahr, Gerichtliches

Der Sitz des Vereins ist in Stuttgart. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Rechtliche und gerichtliche Regelungen finden am Ort des Sitzes statt.

§ 3 Zweck

Zweck des Vereins ist:

  1. Die Bestrebungen von Personen und Körperschaften um Frieden, Sicherheit, Stabilität, sowie nationale und internationale Zusammenarbeit auf der Grundlage von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte zu fördern.
  2. Die uneigennützige Förderung von beruflicher, allgemeiner und politischer Bildung in den Bereichen nationaler und internationaler
  3. Die direkte und uneigennützige Kooperation mit nationalen und internationalen Körperschaften zur Förderung der nationalen und internationalen
  4. Hilfe für geschädigte und kranke Personen welche durch Einsätze und den allgemeinen Dienst für die Behörden zu Schaden kamen.

Dabei versteht sich UNITER als unpolitischer, unabhängiger und überkonfessioneller Zusammenschluss. Innerhalb der Strukturen von UNITER werden keine radikalen oder extremistischen Tendenzen toleriert. Grundlage für das Handeln von UNITER ist sowohl auf nationaler Ebene, als auch international, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Charta der Vereinten Nationen.

Der Verein setzt seinen Satzungszweck unter dem Leitspruch „Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung“ um, in dem er seine Mitglieder gezielt in Beruf und Bildung fördert und öffentliche Einrichtungen aktiv in Sicherheitsfragen berät. Ferner wirkt der Verein durch öffentliche Informationsveranstaltungen, wie Vorträge, Seminare, Informationsbesuche, Bildung von Arbeitskreisen zur Erarbeitung von sicherheitsrelevanten Fragestellungen, Kongressen sowie durch Zusammenarbeit mit öffentlichen Körperschaften, juristischen Personen und als gemeinnützig anerkannten Organisationen mit sicherheitspolitischer Bedeutung.

UNITER soll für seine Mitglieder ein Anlaufpunkt für Beratung und Unterstützung sein.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. 51 §§ 51, 52 AO. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden wie auch eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über alle Aufnahmeanträge entscheidet das Präsidium. Der Präsident oder das Präsidium sind berechtigt, von dem Antragsteller die Benennung von Referenzen zu verlangen. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht
  2. Die Mitgliedschaft endet
    1. mit dem Tod (natürliche Person) oder der Auflösung (juristische Person) des Mitgliedes,
    2. durch Austritt,
    3. durch Ausschluss aus dem
      • Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden wenn,
        sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt;
        er mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung und Setzung einer Zahlungsfrist von wenigstens vier Wochen sowie Androhen des Ausschlusses die rückständigen Mitgliedsbeiträge nicht eingezahlt hat.Der Austritt muss schriftlich gegenüber mindestens einem Präsidiumsmitglied erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schwer wiegender Weise gegen die Interessen und das Wohl des Vereins verstoßen hat.
        Über den Ausschluss entscheidet das Präsidium und der Vorstand.
        Die Entscheidung wird dem betroffenen Mitglied schriftlich mitgeteilt.
        Der Ausschluss wird wirksam mit dem Zugang der schriftlichen Mitteilung des Präsidiumsbeschlusses.
        Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.
  1. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein persönliche Daten auf. Diese Informationen werden im vereinseigenen EDV-System
    Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet.

Sonstige Informationen zu den Mitgliedern werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Ordentliche und Fördermitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu
    1. Ordentliche Mitglieder haben einen regulären und einheitlichen Mitgliedsbeitrag zu
    2. Fördermitglieder haben einen regulären und einheitlichen Mitgliedsbeitrag zu
  2. Die Höhe und Fälligkeit aller Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung jeweils mit Wirkung für das folgende Geschäftsjahr
  3. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich im Voraus zu begleichen.
  4. Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

  1. Das Präsidium
  2. Die Vorstandschaft
  3. die Mitgliederversammlung
  4. das Kuratorium

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.

§ 7 Präsidium

  1. Das Präsidium besteht aus drei
    Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und einem Schatzmeister.
  1. Der Präsident und die stellvertretenden Vorsitzenden bilden das Präsidium im Sinne von § 26 BGB (Vertretungsvorstand). Der Verein wird gerichtlich und außer gerichtlich durch den Präsidenten oder durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden
    Arbeitnehmer des Vereins dürfen nicht Mitglieder des Vertretungsvorstandes sein.
  1. Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann das Präsidium ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
  2. Das Präsidium führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung, einer Geschäftsordnung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan, insbesondere dem Präsidium zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Die Ausführung der Beschlüsse der
    2. Die Einberufung und Vorbereitung der Die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Präsidenten oder einen der stellvertretenden Vorsitzenden.
    3. Die Aufstellung des Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes.
    4. Beschlussfassung über Ablehnung der Aufnahme, Streichung und Ausschluss von
    5. Ernennung der Mitglieder des Kuratoriums sowie deren
    6. Beratung über Empfehlung und Beiträge des
    7. Auflösung des Vereins
    8. Kooperation von Vorstandsmitgliedern mit beratender
  1. Das Präsidium ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Präsidiumsmitglieder eingeladen und mindestens 2 Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender, anwesend sind. Das Präsidium ist bei alleiniger Zuständigkeit beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Präsidiums anwesend sind. Im Einzelfall kann das Präsidium Entscheidungen im elektronischen Umlaufverfahren beschließen.
    Die Einladung erfolgt schriftlich durch den Präsidenten oder bei dessen Verhinderung durch einen der beiden stellvertretenden Vorsitzenden – auch in Eilfällen -spätestens eine Woche vor der Sitzung. Das Präsidium beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten oder bei dessen Abwesenheit die des Vizepräsidenten, der die Sitzung leitet.
    Die Beschlüsse sind in ein Protokoll einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten:
    1. Ort und Zeit der Sitzung,
    2. die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters,
    3. die gefassten Beschlüsse und die und die Abstimmungsergebnisse.Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen. Die Unterlagen über die Beschlussfassung sind als Anlage in dem Protokoll zu verwahren.
  2. Das Präsidium kann sich eine Geschäftsordnung geben

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus 4
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann das Präsidium ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
    Er hat insbesondere folgende Auf gaben:
    1. Beratung und Unterstützung des Präsidiums.
    2. Ausführung von Beschlüssen des Präsidiums
    3. Wahl des Präsidiums
    4. Ernennung von
  1. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung

9 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Präsidium oder anderen Vereinsorganen obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:
    1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste kommende Geschäftsjahr,
    2. Entgegennahme des Jahresberichtes des Präsidiums, des Rechnungsprüfungsberichtes des Kassenprüfers, Entlastung des Präsidiums
    3. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages,
    4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
    5. Änderung der Satzung,
    6. Wahl der/des Rechnungsprüfers und Entgegennahme des Rechnungsprüfungsberichtes der Rechnungsprüfer.

 

 

  1. Durchführung der Mitgliederversammlung
    1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Präsidium die Einberufung aus dringenden wichtigen Gründen beschließt oder ein Zehntel der wahlberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung vom Vorstand
    2. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder einem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristablauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die dem Verein zuletzt bekannt gegebene Anschrift gerichtet wurde. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Danach und in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nur durch Entscheidung der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit zugelassen
    3. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Präsidiums geleitet. Ist kein Präsidiumsmitglied anwesend, bestimmt ein Mitglied aus dem Vorstand die Leitung. Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuss. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter
    4. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste
    5. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Ein ordentliches Mitglied kann nur ein ordentliches Mitglied mit der Ausübung seiner Stimme beauftragen. Jedes ordentliche Mitglied kann nur ein ordentliches Mitglied in der Versammlung Vertreten. Fördermitglieder und Ehrenmitglieder sind nicht stimmberechtigt. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Etwas anderes gilt dann, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder ein anderes Stimmrechtsverfahren
    6. Vorstandswahlen erfolgen durch schriftliche geheime Abstimmung. Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln gewählt, zuerst der Vorsitzende, dann die drei stellvertretenden Vorsitzenden anschließend die weiterem Mitglieder des Präsidiums und zuletzt die übrigen Mitglieder.Es gilt der Kandidat als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, findet im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter durch Ziehung eines Loses. Die Rechnungsprüfer können in einem Wahlgang gewählt Gewählt ist, wer die meisten gültigen Stimmen erhalten hat. Stimmenthaltungen zählen nicht. Wird die Mehrheit der abgegebenen Stimmen nicht erreicht, findet ein zweiter Wahlgang statt. Es sind die Kandidaten gewählt, die in der Reihenfolge die meisten Stimmen erreichen.
    7. Das Versammlungsprotokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu Es muss enthalten:
      • Ort und Zeit der Versammlung
      • Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers
      • Zahl der erschienenen Mitglieder
      • Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
      • die Tagesordnung
      • die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein-Stimmen, Enthaltungen, ungültigen Stimmen), die Art der Abstimmung
      • Satzungs- und Zweckänderungsanträge Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen
    8. Die Mitgliederversammlung kann sich eine Geschäftsordnung
  1.  

§ 10 Kuratorium

  1. Das Kuratorium ist ein ständiges Organ des Vereins und besteht aus Personen oder Vertretern von Körperschaften, die sich mit den Zielen des Vereins identifizieren und diesen aktiv interne Arbeit unterstützen wollen.
  2. Das Präsidium benennt einen Vorsitzenden des Kuratoriums und beruft die Mitglieder des Kuratoriums für die Dauer von einem Geschäftsjahr.
  3. Alle Mitglieder des Kuratoriums können ihr Amt oder ihre Mitgliedschaft vorzeitig niederlegen. Die Niederlegungserklärung hat schriftlichen gegenüber einem Präsidiumsmitglied zu Der Präsident kann die Mitglieder des Kuratoriums mit mehrheitlichem Beschluss von Vorstand und Präsidium abberufen. Hierüber ist das Mitglied schriftlich zu informieren.
  4. Die Mitglieder des Kuratoriums müssen mit Ausnahme des Kuratoriumsvorsitzenden nicht Mitglieder des Vereins
  5. Das Kuratorium berät den Vorstand bei der Erarbeitung und Umsetzung von Projekten im Rahmen der Ziele des Vereins in den Bereichen Sicherheit, sowie beruflicher Ausbildung und
  6. Das Kuratorium ist berechtigt, sich eine eigene Geschäftsordnung zu geben, die der Satzung des Vereins nicht zuwider läuft und mit den Zielen des Vereins übereinstimmt.
  7. Das Kuratorium kann mehrere Fachbereiche

 

§ 11 Rechnungsprüfer

Der Verein hat bis zu zwei Rechnungsprüfer, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt werden. Sie prüfen die Jahresabrechnung des Vorstandes und nehmen zu seiner Entlastung Stellung.

§ 12 Geschäftsführung

  1. UNITER unterhält eine Hauptgeschäftsstelle, die die Organe und Gliederungen des Vereins bei der Führung der Geschäfte unterstützt. Die Hauptgeschäftsstelle unterliegt den Weisungen des Präsidiums.
  2. Die Hauptgeschäftsstelle wird von einem Geschäftsführer
  3. Das Präsidium kann darüber entscheiden, einen hauptamtlichen Geschäftsführer
  4. Das Personal der Hauptgeschäftsstelle wird vom Präsidium im Benehmen mit dem Hauptgeschäftsführer eingestellt und
  5. Im Rahmen seines Aufgabenbereiches und gemäß der Dienstanweisungen ist der Geschäftsführer zeichnungsberechtigt. Die Geschäftsführung unterliegt ausschließlich den Anweisungen des Präsidiums.
  6. Die Hauptgeschäftsstelle ist insbesondere zuständig für die:
    1. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Präsidiums und des Vorstandes;
    2. Vorbereitung und Durchführung von zentralen Veranstaltungen des Vereins;
    3. Koordinierung der Tätigkeit der Organe des
    4. Ausführung der laufenden Geschäfte der Verwaltung und der Mitgliederbetreuung;
    5. Vollziehung des

§13 Ausrichtung an Vereinte Nationen und Lazarus Union

„Der Verein anerkennt ausdrücklich die Statuten und Reglemente der Lazarus Union ZVR Zahl: 023914681 in Wien als Dachorganisation in der jeweils gültigen Form als verbindlich. Der Namen, die Zeichen, Logos, Devotionalien etc. der Lazarus Union dürfen nur solange vom Verein verwendet werden, als die Grundsatzerklärung und das Leitbild der Lazarus Union beachtet und befolgt wird und die Gruppenmitgliedschaft weder ausgesetzt noch beendet ist. Die pazifistische Ausrichtung der Lazarus Union und die Anerkennung der Richtlinien der Vereinten Nationen unterliegen keiner Diskussion.“

§ 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in §9 geregelten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. Im Falle der Auflösung fällt das Vereinsvermögen gem. §2 letzter Absatz einer gemein-nützigen Einrichtung zu.

§ 15 Inkrafttreten der Satzung

Die geänderte Satzung tritt auf Grund des Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 28.05.2016 ( 24.12.2017) und mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Mission & Vision

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Mission

UNITER verbindet Menschen mit gleichen Werten und Tugenden, ohne Ansehen ihrer Herkunft, ihrer Kultur oder ihres Glaubens. Dadurch sollen in einer weltweiten Gemeinschaft Sicherheit und Stabilität auf der Grundlage von Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und der Menschenrechte gefördert werden.


Vision

Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft

Kernwerte

sind verbindliche Werte, die für jedes Mitglied eine Bedeutung haben sollten:

Kameradschaftlichkeit

  • ein Ehrempfinden für gegenseitige Hilfestellung und Aufrichtigkeit

Ernsthaftigkeit

  • im Handeln Geduld und Hingabe, aber mutiges Eintreten für Gerechtigkeit

Loyalität

  • der Mission UNITERs gegenüber, aber auch bei der Wahrung von Diskretion

Demut

  • sich zum Wohle anderer selbst zurücknehmen und sich beständig verbessern

Toleranz

  •  Andersartigkeiten und Abweichungen gegenüber aufgeschlossen zu sein

 

Ein Kodex regelt das Verhalten innerhalb des Netzwerks:
Ein UNITER Mitglied respektiert sein Gegenüber wie sich selbst, also ungeachtet der Herkunft, des Bildungsstandes oder der Hautfarbe.
Ein maßvoll bescheidenes Auftreten soll ein Vorbild und Inspiration für andere sein, auch außerhalb des Netzwerks.
Jeder sollte beständig daran arbeiten, sich weiter zu entwickeln und zu verbessern.
Im Handeln zeichnet sich ein Mitglied durch Geduld, Beharrlichkeit und eine gebührende Ernsthaftigkeit aus.
Ein Mitglied tritt mutig für Gerechtigkeit ein, doch mit dem Ziel eine friedliche Lösung herbeizuführen. Aufrichtigkeit ist wesentlicher Teil seines oder ihres Ehrempfindens.
Ein Mitglied verpflichtet sich, über alle Angelegenheiten innerhalb des Netzwerkes, die ihm oder ihr anvertraut werden, Verschwiegenheit zu bewahren. Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit besteht auch nach der Beendigung der Mitgliedschaft.
Die Identitäten anderer Mitglieder sollten gewahrt bleiben und auf Anfragen keine Auskünfte über andere gegeben werden, es sei denn, dass diese dies ausdrücklich befürworten.

Das Logo

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Das UNITER Logo beinhaltet drei Bestandteile mit Symbolcharakter, die miteinander rein optisch, aber natürlich auch hinsichtlich ihrer Bedeutung verknüpft sind: der Buchstabe T, ein Schwert und das Eichenlaub.

Das T symbolisiert die Schultern und die Wirbelsäule jedes einzelnen Mitgliedes. Die Schultern und die Wirbelsäule, die zum Tragen der Last der Verantwortung für den Schutz unserer Gesellschaft, unserer Familien und von uns selber dienen; der Last der Verantwortung, sich nicht abzuwenden, wenn Unrecht geschieht und sich dem entgegen zu stellen; der Last, nicht wegzuschauen, wenn Hilfe benötigt wird. Nur starke Schultern und eine kräftige Wirbelsäule ermöglichen das dauerhafte Tragen auch größerer Lasten für eine bestimmte Zeit.

Das T steht aber auch für Tugend und Treue. Es führt uns in diesem Zusammenhang die Pflicht vor Augen, nicht Ausflüchte zu machen oder fadenscheinige Begründungen für sein eigenes Handeln gegenüber sich selber oder seinen Mitmenschen zu bringen, um das eigene Gewissen zu beruhigen. Das Wort Tugend ist abgeleitet von taugen; die ursprüngliche Grundbedeutung ist die Tauglichkeit einer Person. Allgemein versteht man unter Tugend eine hervorragende Eigenschaft oder vorbildliche Haltung. Wir verbinden damit die Pflicht, unser Handeln an Vernunft und Gewissen zu orientieren und dabei standhaft und unerschütterlich zu sein. Die Treue symbolisiert zum einen die Treue zu den anderen Mitgliedern, aber auch die Treue zu seiner eigenen Überzeugung.

Das nach unten gerichtete Schwert steht dem Grunde nach für eine schützend ausgerichtete Stärke und Verteidigung, kann jedoch auch als Schwert des Geistes betrachtet werden; als Schwert des Geistes, um Wahrheit und Recht zu erstreiten. Dabei geht es nicht um Unterdrückung und Gewalt. Es ist das Schwert der besseren Argumente und des besseren Beispiels, das Schwert der Toleranz, der Nächstenliebe, der Verzeihung.

Das Eichenlaub führt uns noch einmal die Vertrautheit unter- und die Treue zueinander vor Augen. Diese Bindung führt uns dahin, dass wir auf Basis gegenseitiger Unterstützung unsere positiven Eigenschaften stärken und unser Wissen erweitern können, wenn wir es denn wollen. Dabei geht es u.a. um Eigenschaften wie Demut, Mäßigkeit, Hilfsbereitschaft und den Glauben an unser angestrebtes Ziel.
Das Eichenlaub wirkt sowohl nach innen, indem es Tugend, Treue und Schwert zusammen hält; gleichermaßen wirkt es aber auch nach außen, als Schutz vor äußeren Einflüssen, die uns auf unserem Weg hinderlich sein könnten oder gar eine Gefahr darstellen.

Die MRU

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Die noch kleine Medical Response Unit (MRU), angebunden an das Sicherheitsnetzwerk UNITER e.V., schließt eine Lücke zwischen zivilen Rettungskräften und den vor Ort tätigen Sicherheitskräften, wie der Polizei. Im Gegensatz zu spezialisierten Einsatzkräften der Polizei (Beispiel die Cobra in Österreich, die deutsche GSG9 oder die SEK) wird diese Hybrideinheit geschult im taktischen Bewegen im Einsatzgebiet sowie im Erkennen von Gefahrenmomenten. Angestrebt wird, die MRU Kräfte auf verschiedenem Level auszubilden, d.h. in Deutschland auf dem Level, dass sie sich gegen Messer, Steine, Flaschenwürfe sowie Handgreiflichkeiten zur Wehr setzen können und die Verletzten versorgen und bergen können, aber auch auf eine sich verändernde Lage reagieren können. Innerhalb Deutschlands verstehen sich diese spezialisierten, aber unbewaffneten Retter auf die professionelle Leistung von Erster Hilfe als auch auf die Eigensicherung und können mit mehr Robustheit in Lagen operieren, die umschlagen können. So war diese Einheit beispielsweise bereits bei einem Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg im Einsatz, das für die Fans der deutschen Nationalmannschaft zur Fußball WM 2018 veranstaltet wurde. Bei dem höheren personellen Andrang und dem höheren Alkoholkonsum wurde damit gerechnet, dass die Lage umschlagen könnte. Der große Vorteil ist, dass nicht nur die medizinische Erstversorgung sichergestellt wurde, sondern auch fortlaufend mit den jeweiligen Schnittstellen auf Augenhöhe die Lage analysieren wurde. Diese unterstützenden Fähigkeiten wurden insbesondere von den Polizeikräften vor Ort sehr geschätzt.

Einer der Schwerpunkte des Angebots der MRU innerhalb Deutschlands ist die Erstellung von Sicherheitskonzepten und die beratende Intervention. In gemeinsamen Übungen mit Feuerwehr und Rettungskräften auf einem Trainingsgelände in Mosbach 2018 wurden die Synergien mit der MRU sehr deutlich. Zum weiteren Angebot in Deutschland zählen die Selbstverteidigungsseminare für Rettungskräfte, die sich speziell an die Helfer der etablierten Rettungsdienste wenden, denn das Thema Eigensicherung im Rettungsdienst wird (auch international) zunehmend wichtiger. Die Anzahl und die Heftigkeit der Übergriffe auf die uniformierten ehrenamtlichen Retter der Malteser, Johanniter, des DRK usw. nehmen weiter zu.

Bei den Trainingsangeboten in Mosbach wurden zudem Abläufe geübt, um in kritischen Situationen und unter Stress sich als Team aufeinander bedingungslos verlassen zu können. Das sind Trainings für Teams aus Polizisten, Soldaten, Medizinern und ausgebildeten Rettungskräften, die international, insbesondere im Rahmen von UN Mandaten bei Evakuierungen, der Konvoibegleitung oder in Krisengebieten tätig werden. Als Mitglied der Lazarus Union werden für die MRU noch in diesem Jahr derartige Einsätze weltweit stattfinden. Hierzu wird das Training der MRU Rettungskräfte um die Fähigkeit zu einer aktiven Selbstverteidigung innerhalb von bewaffneten Konflikten ergänzt und dazu, sich eigenständig sichernd fortzubewegen. Zukünftig werden für diese Hybrideinheit auch stich- und schusssichere Westen zur Grundausstattung gehören, um weltweit in ungesicherten Lagen tätig werden zu können.

Die Ausbildung wird in Deutschland durchgeführt, aber der Einsatz dieser speziell geschulten Rettungskräfte ist im Rahmen von UN Mandaten im Ausland geplant. Bei derartigen Trainings werden in Deutschland ausschließlich Anscheinwaffen verwendet. Das ist ausreichend, da es sich bei den Teilnehmern der MRU Auslandseinsätze bereits um in ihrer hauptamtlichen Tätigkeit in der TCCC ausgebildete UNITER Mitglieder handelt. Alle Trainingsmaßnahmen entsprechen geltendem deutschen Recht. Die Hybrideinheit MRU schließt eine Lücke im deutschen Rettungswesen, aber sie sorgt auch international für mehr Sicherheit bei Rettungseinsätzen innerhalb von UN Mandaten.

Zur Historie

Im Jahre 2009 fand sich eine Gruppe von zehn aktiven Kommandosoldaten zusammen, um in ihrer Freizeit gemeinsam Trekking & Abenteuertouren zu unternehmen. Sie nannten sich „Bund der Wölfe“ und reisten in den folgenden Jahren u.a. nach Peru, Kambodscha, Vietnam, Schottland, Irland oder Venezuela. Gleichzeitig entstand der Gedanke, gemeinsam Absicherungen für die Familie während der Einsätze zu organisieren und Hilfen bei Formalien wie Versicherungen und Steuererklärungen.

2010 schloss man sich mit zwei weiteren Netzwerken unter dem Namen UNITER e.V. zusammen: so kamen ehemalige Kommandosoldaten, deren Interessen mehr in Richtung wirtschaftlicher Unterstützung und Jobs gingen und das Kader Netzwerk Shape mit Vertretern aus Industrie und Politik hinzu. UNITER umfasste zu diesem Zeitpunkt rund 250 internationale Mitglieder, ausschließlich aus den Spezialkräften der Polizei und des Militärs sowie der Nachrichtendienste. Gleiche Probleme, gleiche Interessen und gleiche Ziele stellten die gemeinsame Verbindung dar. Wesentliches Element waren neben dem Erfahrungsaustausch noch immer die gemeinsamen Entdeckertouren durch die ganze Welt. Das ist UNITER in der ersten Phase.

UNITER in der zweiten Phase

Schrittweise erfolgte insbesondere in den Jahren 2014/2015 die Öffnung zunächst für Leute aus dem Sicherheitssektor, aber allmählich für jeden mit der verbindenden Einstellung, für das Netzwerk aber auch darüber hinaus Gutes für die Gesellschaft tun zu wollen. Ausgeschlossen wurde erklärtermaßen niemand aufgrund von Abstammung, Religion oder politischen Ausrichtung, gleichzeitig sollten Diskriminierung und radikale Ansichten keinen Platz haben. Eine Phase des Umbruchs bei UNITER, bei der sich der Bund der Wölfe komplett auflöste und ebenfalls ein starker Austausch bei den Mitgliedern stattfand, denn das Netzwerk für jeden war nicht nach jedermanns Geschmack.

Bereits in 2016 wurde jedoch klar, das Netzwerk wächst trotzdem unerwartet schnell, aber damit steigt auch der Bedarf an Fachleuten in anderen Gebieten wie Webseitengestaltung, Grafik, Social Media oder Logistik. Es mussten auch andere organisatorische Strukturen geschaffen werden, gerade wenn das Prinzip UNITER auch in anderen Ländern funktionieren sollte. Man kam überein, dass sich die Kernwerte nicht verändern werden, aber es wichtig sei die Satzung zu verändern, um mit der Idee eines UNITER Netzwerks weiter voran zu kommen. Damit endete die zweite Phase.

UNITER bis heute

Am 28.05.2016 wurde eine bis heute gültige, angepasste Vereinsatzung verabschiedet und damit die Öffnung für jeden mit passender charakterlicher Eignung, allerdings zur Wahrung sensibler Daten in einem Vertrauensstufenmodell. Mittlerweile gibt es in 64 Ländern der Erde UNITER Mitglieder. Angestrebt wird eine weltweite Vernetzung Gleichgesinnter, die innerhalb ihrer Länder in eigenen Distrikten organisiert sind, aber im Austausch stehen. Durch diese Vernetzung sollen auch weltweit Hilfsprojekte (Charity, Stipendien oder Rettungseinsätze) gezielt ermöglicht und effektiv zum allgemeinen Nutzen umgesetzt werden.
Eine politisch motivierte Artikelserie in einem Printmedium stellte ab November 2018 das Netzwerk plötzlich vor die Herausforderung, das eigene Profil zu schärfen, die Außendarstellung stärker zu fördern, mehr Transparenz zu ermöglichen und bewusst mit öffentlichkeitswirksamen Projekten aufzutreten. Ein unfreiwilliger Lernprozess begann. So fand sich dadurch auch erstmals ein kleines UNITER Presseteam, das sich um die zahlreichen Pressekontakte kümmert und gemeinsam mit dem Social Media Team weiter den Ausbau der Außendarstellung vorantreibt. Durch die allgemeine Aufmerksamkeit stoßen aber auch viele neue Mitglieder zu UNITER, die wiederum Projekte in neuen Dimensionen ermöglichen. Der Gedanke eines UNITER Netzwerks hat sich damit bereits bewährt.

Pressefotos

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