Selbstverteidigungskurs vom 11.11.2018

Sich notfalls gegen körperliche Gewalt wehren zu können, dieser Wunsch ist so alt, wie die Menschheit selbst. Und obwohl die Zivilisation es weit gebracht hat, gibt es immer noch und überall Menschen, denen die körperliche Unversehrtheit ihrer Mitmenschen recht egal zu sein scheint.
UNITER hat ein eintägiges Seminar in waffenloser Selbstverteidigung durchgeführt, um Grundkenntnisse zu vermitteln oder die individuellen Fertigkeiten der Mitglieder zu verbessern und zu festigen. 9 Mitglieder von Karlsruhe bis Bregenz fanden den Weg in das Dojo nahe Memmingen und Trainer O. hatte einige Tips und Tricks zu bieten. Einige Teilnehmer mit Vorkenntnissen aus Krav Maga, MMA und anderen Kampfkünsten, aber auch komplette Newbies lernten den sehr praxisorientierten Ansatz des Trainers im Ju-Jutsu kennen. Hebel, Blöcke, Tritte – gesehen, geübt, gelernt. Oder für militärisch vorbelastete: VENÜ (Vormachen – Erklären – Nachmachen – Üben). Und zum Abschluss die UNITER-Urkunde für die Teilnahme.
Vor den Lohn haben die Götter jedoch bekanntlich den Schweiß gesetzt. Und davon floss reichlich. Wie auch von der selbstgemachten Bio-Gulaschsuppe mit frischen, ebenfalls selbstgemachten Broten (beides von Mitglied S.). Die Frau des Trainers, selbst Schwarzgurtträgerin im Ju-Jutsu, ließ es sich nicht nehmen, noch 2 schmackhafte Kuchen beizusteuern.
6 Stunden auf der Matte im Dojo – das ist schon eine Ansage. Und so verwundert es nicht, dass einer der Teilnehmer anschließend in einer Nachricht an den Organisator eine Sprachnachricht verschickte, statt sie einzutippen. Originalton: „Mir tut alles weh, ich kann nicht mehr tippen!“ Also alles richtig gemacht!