UNITER gegen Extremismus

Für Toleranz und Demokratie einzustehen sollte eigentlich für jeden Bürger unseres Landes selbstverständlich sein, umso mehr um eine Ausgrenzung und damit die weitere Radikalisierung von Mitmenschen auszuschließen. Doch wer die erschreckenden Bilder vom G20 Gipfel, die Amokfahrt auf den Weihnachtsmarkt oder jüngst von den feigen Morden in Halle noch vor Augen hat weiß, dass wir als Gesellschaft gefordert sind und uns weitaus stärker mit den verschiedenen Ausprägungen des Extremismus auseinandersetzen müssen. Als Sicherheitsnetzwerk bietet UNITER zahlreiche Veranstaltungen in diesem Themenbereich an.

Seit längerem hat die Bundesregierung Maßnahmenkataloge gegen Extremismen jeder Art aufgestellt und bietet über das Bundesamt für Verfassungsschutz eine Reihe von Anlaufstellen für Ausstiegswillige, die unter aussteiger@bfv.bund.de erreichbar sind.

So existiert bereits seit dem Jahr 2001 das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten, das junge Menschen unterstützen soll, sich aus diesem Umfeld zu lösen, wenn sie den Ausstieg nicht mit eigener Kraft schaffen. Jedes Bundesland hat dafür mittlerweile eigene Anlaufstellen eingerichtet. Ein allgemeines Kontakttelefon ist unter der Rufnummer 0221 79262 zu erreichen.

Das BfV startete darüber hinaus auch bereits vor acht Jahren ein Aussteigerprogramm für Linksextremisten, denen damit geholfen werden soll, die gewaltbereite Szene zu verlassen, die sich gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung richtet. Ein Kontakttelefon ist rund um die Uhr unter der Rufnummer 0221 7926600 zu erreichen.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark für unsere Sicherheit“ hat das Bundesamt für Verfassungsschutz nicht nur zum Thema Islamistischer Terrorismus (0221 792 3366), sondern aktuell auch mit RechtsEX ein Kontakttelefon für rechtsextremistischen Terrorismus, Reichsbürger und Selbstverwalter eingerichtet. Rund um die Uhr werden unter der Rufnummer: 0221 792 3344 Hinweise aufgenommen und geprüft, um zur allgemeinen Sicherheit in unserem Land beizutragen. Das gemeinschaftliche Handeln von Staat und Zivilgesellschaft trägt zur Sicherheit für Leben, Bildung und Entwicklung bei.

Wir sind in eins verbunden.