UNITER schreibt Geschichte

Nachdem wir etwas unschön von einem Zipfel der Medienlandschaft mit den Verschwörungstheorien vom tiefen Staat verwoben wurden, schreiben wir unsere Geschichte mal auf, wie sie den Tatsachen entspricht. Das kommt vielleicht nicht ganz so reißerisch daher, aber dafür kann man es im Einzelnen faktisch nachprüfen.

Die Wurzeln von UNITER

Im Jahre 2009 fand sich eine Gruppe von zehn aktiven Kommandosoldaten zusammen, um in ihrer Freizeit gemeinsam Trekking & Abenteuertouren zu unternehmen. Sie nannten sich „Bund der Wölfe“ und reisten in den folgenden Jahren u.a. nach Peru, Kambodscha, Vietnam, Schottland, Irland oder Venezuela. Gleichzeitig entstand der Gedanke, gemeinsam Absicherungen für die Familie während der Einsätze zu organisieren und Hilfen bei Formalien wie Versicherungen und Steuererklärungen.

2010 schloss man sich mit zwei weiteren Netzwerken unter dem Namen UNITER e.V. zusammen: so kamen ehemalige Kommandosoldaten, deren Interessen mehr in Richtung wirtschaftlicher Unterstützung und Jobs gingen und das Kader Netzwerk Shape mit Vertretern aus Industrie und Politik hinzu. UNITER umfasste zu diesem Zeitpunkt rund 250 internationale Mitglieder, ausschließlich aus den Spezialkräften der Polizei und des Militärs sowie der Nachrichtendienste. Gleiche Probleme, gleiche Interessen und gleiche Ziele stellten die gemeinsame Verbindung dar. Wesentliches Element waren neben dem Erfahrungsaustausch noch immer die gemeinsamen Entdeckertouren durch die ganze Welt. Das ist UNITER in der ersten Phase.

UNITER in der zweiten Phase

Schrittweise erfolgte insbesondere in den Jahren 2014/2015 die Öffnung zunächst für Leute aus dem Sicherheitssektor, aber allmählich für jeden mit der verbindenden Einstellung, für das Netzwerk aber auch darüber hinaus Gutes für die Gesellschaft tun zu wollen. Ausgeschlossen wurde erklärtermaßen niemand aufgrund von Abstammung, Religion oder politischen Ausrichtung, gleichzeitig sollten Diskriminierung und radikale Ansichten keinen Platz haben. Eine Phase des Umbruchs bei UNITER, bei der sich der Bund der Wölfe komplett auflöste und ebenfalls ein starker Austausch bei den Mitgliedern stattfand, denn das Netzwerk für jeden war nicht nach jedermanns Geschmack.

Bereits in 2016 wurde jedoch klar, das Netzwerk wächst trotzdem unerwartet schnell, aber damit steigt auch der Bedarf an Fachleuten in anderen Gebieten wie Webseitengestaltung, Grafik, Social Media oder Logistik. Es mussten auch andere organisatorische Strukturen geschaffen werden, gerade wenn das Prinzip UNITER auch in anderen Ländern funktionieren sollte. Man kam überein, dass sich die Kernwerte nicht verändern werden, aber es wichtig sei die Satzung zu verändern, um mit der Idee eines UNITER Netzwerks weiter voran zu kommen. Damit endete die zweite Phase.

UNITER bis heute

Am 28.05.2016 wurde eine bis heute gültige, angepasste Vereinsatzung verabschiedet und damit die Öffnung für jeden mit passender charakterlicher Eignung, allerdings zur Wahrung sensibler Daten in einem Vertrauensstufenmodell. Mittlerweile gibt es in 64 Ländern der Erde UNITER Mitglieder. Angestrebt wird eine weltweite Vernetzung Gleichgesinnter, die innerhalb ihrer Länder in eigenen Distrikten organisiert sind, aber im Austausch stehen. Durch diese Vernetzung sollen auch weltweit Hilfsprojekte (Charity, Stipendien oder Rettungseinsätze) gezielt ermöglicht und effektiv zum allgemeinen Nutzen umgesetzt werden.

UNITER wird erwachsen

Die eingangs erwähnte Artikelserie in zwei Printmedien stellte das Netzwerk vor die Herausforderung, das eigene Profil zu schärfen, die Außendarstellung stärker zu fördern, mehr Transparenz zu ermöglichen und bewusst mit öffentlichkeitswirksamen Projekten aufzutreten. Ein Lernprozess. So fand sich dadurch auch erstmals ein kleines UNITER Presseteam, das sich um die zahlreichen Pressekontakte kümmert und gemeinsam mit dem Social Media Team weiter den Ausbau der Außendarstellung vorantreibt. Durch die allgemeine Aufmerksamkeit stoßen nun auch zunehmend hochqualifizierte Mitglieder zu dem Verein, die wiederum Projekte in neuen Dimensionen ermöglichen. Im nächsten Jahr können wir eine Bilanz über die ersten zehn Jahre UNITER ziehen, aber deutlich wird schon jetzt: der Gedanke UNITER – in eins verbunden hat sich bewährt.