UNITER Veteranentag 2019

Nach einigen Hürden konnte dieser Tag, entgegen der ursprünglichen Absage, doch auf Wunsch der angemeldeten Teilnehmer und der beiden Pressevertreter stattfinden.

Der erste Teil des Veteranentages führte uns entlang eines idyllischen Sees. In eins verbunden und in Gedanken bei unseren Veteranen umrundeten wir den See. Unsere Kleidung machte unsere innere Verbundenheit nach außen deutlich. „Ihr seid unvergessen“ stand auf unseren Rücken und an unseren Haltepunkten besannen wir uns immer wieder auf unsere Botschaft. Am Ende unseres Marschs hielt der Distriktleiter West eine emotionale Ansprache. Er erinnerte uns daran, dass die Menschen, derer wir heute gedenken teilweise aus unseren Reihen stammen. Sie stehen an unserer Seite, ob in Gedanken oder Anwesend. Ganz in diesem Sinne war natürlich das Vergissmeinnicht als Anstecknadel am T-Shirt einer Teilnehmerin dabei. Mit den Worten

Männer und Frauen, die sich durch die Tat bewährt haben, gedenkt man am besten gleichfalls durch Taten.

(Oberstleutnant Meier März 2015)

beendete der Distriktleiter seine Ansprache und ehrte zum Abschluss eine Teilnehmerin für ihr Engagement im Netzwerk mit dem silbernen Leistungsabzeichen. Bei einem erfrischenden Bier genossen wir das herrliche Wetter und nutzten die Gelegenheit unsere, während des Marschs, geknüpften Kontakte und entstandenen Gespräche zu vertiefen.

Nachdem wir uns aufteilten, um uns frisch zu machen, trafen wir uns um 18 Uhr wieder, um den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen. Hierbei hatten wir Gesellschaft von der Presse und führten mit ihr ausführliche und intensive Gespräche. Sie war sehr interessiert an unseren Traditionen wie dem Leeren Stuhl, welcher gerade an diesem Tag nicht fehlen durfte.

Auch wenn unser Veteranentag für dieses Jahr vorbei ist, sollten wir uns an dieser Stelle nochmals eine Minute nehmen, um zu gedenken und uns bewusst zu machen, dass täglich Bedienstete aus Bund und Land national sowie international für unsere Sicherheit einstehen. Sie lassen ihre Familien zurück, ob für den Schichtdienst oder für monatelange Auslandseinsätze, damit unsere Familien sicher sind. Es ist eine Pflicht, die oft Opfer fordert und zu selten ihre Anerkennung in der Gesellschaft findet.

Es sind die, die bereit sind alles zu geben, die unseren größten Respekt und unsere Erinnerung verdienen.

Ein Tag im Jahr ist ein wichtiges Zeichen, um diesen Menschen unseren Respekt zu zollen und ihnen zu danken. Aber es ist an uns und zwar jeden Tag ihnen für ihren Dienst mit Respekt entgegenzutreten und derer zu gedenken, die ihre Pflicht ehrenhaft erfüllt haben und dafür ihr Leben gegeben haben.

Ob im In- oder Ausland, aktiv oder inaktiv Euch gebührt unser Respekt und unser Dank jeden Tag!

UNITER- in eins verbunden.